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Unsere Förderprojekte

Als Förderverein unterstützen wir das Krankenhaus überall dort, wo zwischen den Bedürfnissen von Patientinnen, Patienten, Gästen und Mitarbeitenden sowie der regulären Ausstattung kleine und größere Lücken entstehen. Dazu stellen wir ganz oder teilweise finanzielle Mittel aus Spenden, Preisgelder aus Wettbewerben und Zuwendungen bereit. Seit 2020 haben wir über 150.000 € für unsere Förderprojekte ausgegeben. Anregungen für diese Projekte kommen von Mitarbeitenden aus dem Krankenhaus, aber auch gern von Patientinnen und Patienten. Gern stellen wir Ihnen hier einige Projekte vor und bitte um weitere Projektideen.

Ihr Vorschlag für ein Förderprojekt

Falls Sie selbst einen Vorschlag für ein neues Projekt haben, um das sich der Förderverein im Interesse der Patienten und Patientinnen sowie Mitarbeitenden kümmern sollte, dann schreiben Sie an den Vorstand: freunde-sankt-josefs@gmx.de
 

Gern würden wir uns auch über eine Spende für das Projekt, eine aktive Mitarbeit und/oder Mitgliedschaft im Förderverein freuen.

Aktuelle Förderprojekte

Wir unterstützen und finanzieren den Einsatz der Klinik-Clowns auf der Palliativstation, der in der Regel einmal im Monat stattfindet. Dazu nutzen wir Spenden, aber in den vergangenen Jahren auch Preisgelder aus dem Wettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ von Pro Potsdam. Wir haben schon mehrfach Preise in diesem Wettbewerb in der Kategorie „Nachbarschaft und Soziales“ gewonnen und werden uns auch weiterhin an diesem Wettbewerb beteiligen sowie Spendengelder dafür einsammeln und einsetzen. 

In den vergangenen Jahren haben wir mit vielen Spendengeldern dafür gesorgt, dass die Josefs-Kapelle mit Heizung, Wasser, Glocke usw. wieder nutzbar wurde und Gottesdienste sowie Andachten darin stattfinden können. Auch für Mitarbeiterversammlungen und andere Anlässe wird die Josefs-Kapelle genutzt. Trotz unserer Unterstützung brauchen wir weitere Spenden, um z.B. die historischen Fenster zu rekonstruieren oder mit einer Akustikanlage die Nutzung weiter zu verbessern.

Auf der Station St. Lukas werden interdisziplinär Patient/-innen der Klinik für Chirurgie und der Klinik für Innere Medizin mit schwerwiegenden, multimorbiden Erkrankungen, die mit erheblichen körperlichen Einschränkungen einhergehen, versorgt. Durch die Anschaffung von zwei modernen Pflegesesseln soll die Mobilisierung der Patient/-innen aktiv fördern. Die Pflegesessel ermöglichen den Betroffenen, sich bereits früh nach operativen Eingriffen aus dem Bett zu erheben und in eine sitzende Position zu gelangen. Dies trägt dazu bei, den Kreislauf zu stabilisieren, Komplikationen vorzubeugen und die körperliche Aktivität schrittweise wiederherzustellen. Gerade auf dieser Station ist die durchschnittliche Verweildauer aufgrund der Komplexität der Erkrankungen länger. So leisten die Pflegesessel einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Rehabilitation und Wiedereingliederung in den Alltag. Mit ihrer ergonomischen Ausstattung sorgen die Sessel für hohen Komfort und eine sichere Mobilisation. Hierfür benötigen wir weitere Spendengelder. 

Da viele und immer mehr Mitarbeitende mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, besteht der Wunsch, für hochwertige Fahrräder, insbesondere E-Bikes, ein sicheres und abschließbares Fahrradhaus zu haben. Planungen dafür gibt es schon, jedoch fehlen noch die finanziellen Mittel. 

Unsere Projekte der letzten Jahre

Der Förderverein hat sich 2022, 2023 und 2025 mit diesem Projekt am Wettbewerb „Gemeinsam für Potsdam“ von Pro Potsdam in der Kategorie „Nachbarschaft und Soziales“ beteiligt. Über ein Voting wurden die Projekte mit den meisten Stimmen ermittelt und bekamen Preisgelder. Wir haben dafür die Mitarbeitenden des St. Josefs Krankenhauses, die Mitglieder der Gemeinde Peter und Paul, viele Freunde und Bekannte gebeten, unserem Projekt ihre Stimme gegeben. Wir haben es tatsächlich geschafft und in den Jahren 2022 und 2023 den 1. Preis sowie im Jahr 2025 den 3. Preis für unser Projekt „Klinik-​Clowns für die Palliativstation“ gewonnen. Mit den Preisgeldern und eigenen Mitteln konnten wir die Einsätze der Klinik-Clowns finanzieren.

Das Team der Notaufnahme im St. Josefs Krankenhaus hat einen neuen, zusätzlichen Raum bekommen, um auch für ältere und an Demenz erkrankte Menschen die bestmögliche Versorgung und Prognose zu ermöglichen. Es ist ein reizreduzierter, demenzsensibel ausgestatteter und eingerichteter Raum geschaffen worden. Dieser enthält angemessene Ruhemöbel und Beschäftigungsmöglichkeiten und ermöglicht eine lückenlose Kamera-Überwachung durch das medizinische Personal sowie eine individuelle Betreuung durch Angehörige oder freiwillige Helfer/-innen während der Wartezeiten. Damit stellen wir uns dem demographischen Wandel, der auch die Notaufnahmen erreicht. Im St. Josefs Krankenhaus liegt der Anteil an Patienten und Patientinnen, die über 70 Jahre alt sind, bei 38 % und es ist absehbar, dass die Anzahl älterer Patienten in den nächsten Jahren noch steigen wird. Dieses Projekt ist auch mit Lottomitteln des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg finanziert worden.

Auf der Station St. Klara werden u.a. Patienten aus Palliativ-Bereich betreut. Wenn Patientinnen und Patienten palliativ versorgt werden, bedeutet es, dass alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das Augenmerk in der Versorgung verlagert sich dann auf Maßnahmen, die zur Schmerzfreiheit und zum Wohlempfinden der Patienten beitragen. Mit viel Herzblut werden diese Patienten in einem interdisziplinären Team betreut. Unterstützung erhält das Team durch unsere Klinikclowns, Ehrenamt, Besuchsdienst und den „Wünschewagen“, um den Patienten in ihrer schweren Lebenslage ein bisschen Freude zu bringen. Den Patienten fehlt oft die Kraft, weite Wege zurückzulegen. Auf der Station St. Klara haben wir das große Glück, einen Balkon zu haben. Diese haben wir mit wetterfesten Möbeln ausgestattet, die auch dem Brandschutz entsprechen, um den Patienten und deren Angehörigen eine schöne und entspannte Umgebung zu bieten.

Da in der Palliativstation geeignete Sitzmöbel für Patientinnen und Patienten fehlten, die nicht bettlägerig sind, wurden spezielle Ruhesessel angeschafft. Diese Sessel müssen den besonderen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten gerecht werden: bequem gepolstert, verstellbar, mit Liegeposition, ggf. mit Tisch oder mit Infusionsständer. Zudem sollen die Sessel für Angehörige benutzt werden, die über viele Stunden am Bett ihrer schwer kranken oder sterbenden Angehörigen verweilen. Die Möbel sollen sich in die besondere Atmosphäre des Palliativbereiches einfügen („Wohnzimmer-​Atmosphäre" statt nur technisch funktionale Krankenhausmöbel). 

Für Patientinnen und Patienten im Palliativbereich des St. Josefs-​Krankenhauses wurde eines neuen QwiekUp-​Systems angeschafft, mit dem Bilder und Filme überall dorthin projizieren werden können, wo die Patientinnen und Patienten sie am bequemsten verfolgen können - sei es an der Zimmerdecke oder an einer Wand im Patientenzimmer. Dies ermöglicht schwerkranken Patienten, sich schönen Bildern zu widmen, Ruhe zu finden und sich auch gemeinsam über das Erlebte auszutauschen. Dieses Projekt ist auch mit Mitteln der MBS Mittelbrandenburgische Sparkasse finanziert worden.

Gerade auf der Intensivstation ist es sehr wichtig, dass Patienten, sofern sie in der Lage sind, mit Ihren Angehörigen kommunizieren und sich auch durch die Nutzung von Kommunikationsmedien mental besser mit der Situation arrangieren können. Daher haben wir als Förderverein mit unseren Mitteln geholfen, diese Medien für die Patientinnen und Patienten der Intensivstation zur Verfügung zu stellen. Dieses Projekt ist auch mit Mitteln der MBS Mittelbrandenburgische Sparkasse finanziert worden.

Da unsere Patientinnen und Patienten immer älter werden, haben wir Hörverstärker angeschafft, damit die Kommunikation mit diesen Patienten Patientinnen und erleichtert wird. 

Durch die Anschaffung von Klangschalen mit ihren wunderbaren neuen Klängen kann die therapeutische Klangarbeit im Krankenhaus erweitert werden. So können nun mehr Patientinnen und Patienten als bisher im Rahmen der Palliativkomplexbehandlung und multimodalen Schmerztherapie sowie auch im ambulanten Bereich der Ergotherapie und Logopädie davon profitieren.

Für Mitarbeitende des St.Josefs- Krankenhauses wurde eine Reanimationspuppe finanziert, die zahlreichen hämodynamische Situationen in einer Reanimationssituation simulieren kann und somit ein teamorientiertes und realistisches Reanimationstraining ermöglicht. Diese technisch hochwertige Simulationspuppe wird in der Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden regelmäßig eingesetzt. Dieses Projekt ist auch mit Lottomittel des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg finanziert worden.

Für die Ausbildung unserer Pflegefachkräfte haben wir eine simulierbare Pflegepuppe für das Skillslab finanziert, um Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen und es unseren Pflegenden zu ermöglichen, verschiedene Situationen am Modell leicht und mit Freude zu erlernen. 

Durch die Finanzierung von Padlets, Software und Büchern unterstützen wir die Ausbildung unserer Pflegefachkräfte. Für unsere ausländischen Pflegekräfte haben wir Ausstattungsgegenstände für ihre WG´s finanziert, damit sie sich bei uns wohlfühlen und noch besser auf ihre Ausbildung konzentrieren können. 

Aktiv beteiligt sich der Förderverein an der Restaurierung und Instandhaltung der Josefs-Kapelle. Dies ist uns ebenfalls – als weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit – ein Herzensanliegen. So konnten wir verschiedene notwendige Bauaktivitäten finanzieren, welche die Durchführung von Gottesdiensten und Andachten in unserer schönen Kapelle weiter ermöglichen. Dazu gehört der Anschluss von Heizung und Wasser in der Sakristei, die Ingangsetzung der Heizung in der Kapelle und die Instandsetzung der Glocke, sodass durch deren Klang für alle Mitarbeitenden, Patienten und Gäste der Tag auf angenehme Weise strukturiert wird. Einige historische Fenster wurden ebenfalls bereits repariert und abgedichtet. Allerdings bleibt hier noch sehr viel zu tun. 

Dieses Projekt wurde durch den Förderverein finanziert, um das historische und christliche Erbe unseres Hauses zu bewahren und allen Menschen in voller Schönheit zugänglich zu machen.

Aus dem Nachlass der Barmherzigen Schwestern gibt es noch einige historische Möbel, deren Restaurierung der Förderverein finanziert hat. Diese sollen an gut sichtbarer Stelle aufgestellt werden, um das historische Erbe des Krankenhauses zu bewahren.

Durch großzügige Spenden mehrerer Unternehmen aus Potsdam und Umgebung konnte der Förderverein den Mitarbeitenden des St. Josefs-Krankenhauses in der ersten Phase der Corona-Pandemie ein kostenfreies Mittagessen finanzieren. Damit unterstützten wir die schwere Arbeit der Mitarbeitenden gerade in dieser besonderen Zeit.